Vorstellung – Dieter 1

5 Fragen an Dieter

Eintrittsdatum: 01.10.2015

Werdegang:

Lehre als Physiklaborant -> Bundeswehr -> Elektrotechnikstudium an der FH Wiesbaden -> Entwicklungsingenieur bei Heimann -> Testingenieur IBM Mainz (davon 3 Jahre in den USA) -> Vertrieb Halbleiter Motorola/Freescale -> Rentner

Motto:

In der Ruhe Liegt die Kraft & Erst das Dringende erledigen, dann das Wichtige angehen

Frage 1: An welchen Projekten arbeitest Du gerade

Nach unserem Umzug definiert sich der Verein neu und befindet sich in einer Phase großer Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern. Ich unterstütze dies mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten, d.h. es bleibt momentan wenig Zeit für private Projekte

Frage 2: Welche sind Deine ersten Erfolge?

Das war der Bau eines Vliesfilters für einen Koi-Teich. Bearbeitung von PE, Edelstahl, Antrieb über Schrittmotor mit Getriebe. Die PE-Platten wurden mit der CNC-Fräse bearbeitet und andere kleine Komponenten auf dem 3D-Drucker produziert. Des Weiteren wurde die elektronische Steuerung mit einem Arduino Board realisiert.
Das Projekt wäre ohne die freundliche Hilfe anderer Maker nicht möglich gewesen und dafür bin ich sehr dankbar.

Frage 3: Was war für Dich der Auslöser, ein Maker zu werden?

Es war schon lange ein Wunsch von mir Raum, Maschinen, Wissen und Technologien mit anderen Menschen zu teilen und ich war hellauf begeistert 2015 in der Tageszeitung zu lesen, dass eine Person plant in Wiesbaden einen Makerspace Verein zu gründen. Dies ist der Grund, dass ich eines der “Gründungsmitglieder” bin.

Frage 4: Was war Deine größte Herausforderung und wie hast Du diese gemeistert?

Ich gehe davon aus diese Frage bezieht sich auf Aktivitäten als Maker. In diesem Fall war es der Unterschied zwischen Theorie und Praxis (Einsatz in rauher Umgebung) des oben schon erwähnten Vliesfilters. Der Tag kam, dass der Filter vollständig aufgebaut war und alle gewünschten Funktionen im Trockenen bestens funktionierten. Die Ernüchterung kam nach dem Einbau in den abgesenkten Erdschacht. Die enorme Filterwirkung setzte zwar sofort ein, aber der vorgesehene Sicherheitskreis schaltete permanent den Filter ab, da dieser drohte überzulaufen.
Untersuchungen zeigten, dass die Last des Wassers und des sich angesammelten Bio-Algenkuchen die Mechanik extrem schwergängig machte und das Filtervlies nicht mehr bewegen konnte.
Auch hier waren es wieder Mitglieder (inzwischen gute Freunde) die mit mir Lösungen suchten, z.B. die Motoransteuerungsparameter zu optimieren.
Letztendlich war die Lösung einen Schrittmotor mit Getriebe 47:1 einzusetzen (nachdem der Einsatz eine Getriebes 15:1 nicht zum gewünschten Erfolg führte). Der Filter läuft bereits im 3. Jahr und stellt aber immer noch neue Herausforderungen an mich – die nach und nach gelöst werden, auch mit Hilfe anderer Vereinsmitglieder.

Frage 5: Bitte ergänze folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ……

… das tun was ich am besten kann: NICHTS 😉